Hodenfallschirm

Der „Hodenfallschirm“ ist eine Art Manschette, welche die Form eines oben abgeschnittenen Kegels besitzt.
Wegen der Ähnlichkeit bezeichnet man sie auch als Fallschirm. Im Englischen ist sie als „Parachute“ bekannt.

Meist besteht der „Hodenfallschirm“ aus einem Stück Leder. Er wird aber auch aus Gummi, Lack oder Latex hergestellt.
Der „Hodenfallschirm“ kann sowohl als Schutz, wie auch als Folter für die Hoden dienen.

Angewendet wird die Manschette, indem man sie kegelförmig um den Hodensack legt. Meist wird sie dann per Druckknopf verschlossen.

Die Außenseite eines „Hodenfallschirms“ ist häufig mit Ziernieten aufgepeppt.
An der Innenseite befinden sich oftmals kleine Stahlstifte. Diese sollen für den Träger einen zusätzlich sensorischen Reiz ausmachen.
Eine verschärftere Form dieser Variante ist ein innen mit Nagelspitzen besetzter „Hodenfallschirm“, was ihn noch viel schmerzhafter macht.

An den unteren Außenrändern des Kegels sind meist drei Ketten angebracht. Deren Enden fügen sich weiter unten in der Mitte an einem Ring oder Haken zusammen. An diesem Ring kann man wiederum Gewichte befestigen. Auf diese Weise wird der „Fallschirm“ beschwert und die so, im oben abgeschnittenen Teil umfassten Hoden, gegebenenfalls auch der Penis, nach unten gezogen. Durch die Kraft, die durch die Gewichte an den Ketten entsteht, kann aber auch der Druck beziehungsweise der Zug, den „Hodenfallschirme“ dabei auf die Hoden ausüben, gesteuert und gleichzeitig reguliert werden. Dabei liegt von einem leichten und erregenden Zug bis hin zu heftigen Schmerzen alles im Bereich des Möglichen.
Beim Einsatz von Gewichten dient der „Hodenfallschirm aber auch als Schutz, da er durch die Ketten in der Lage ist, die Gewichte auszubalancieren. Es wird quasi eine gleichmäßige Belastung erreicht und eine einseitige vermieden.

Wie bei vielen an den Hoden zu befestigenden Gegenstäden ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, besteht aber auch hier Gefahr. Wenn der Zug am „Hodenfallschirm“ nämlich zu ruckartig und heftig auftritt, können zum Beispiel die Samenleiter gezerrt werden.

Normalerweise umschließt der „Hodenfallschirm“ nur die Hoden, gelegentlich aber auch den Penis.

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