Lexikon B

Auszug aus unseren Potenzlexikon. Buchstabe B

Bottom

Ans Bett gefesselt zu sein muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Bondage (Fesselspiel) bedeutet soviel wie “Knechtschaft”. Bondage kann ganz sanft sein, mit Seidentüchern und Federn, und in leichten Abstufungen bis hin zum harten SM gehen.

Beim Bondage geht es immer um das Machtprinzip, deshalb passen Bondage und Sado Maso (Schmerzspiele) auch so gut zusammen. Beim Bondage gibt es immer einen “Top” und einen “Bottom”. Der “Top” ist der Meister und hat das Sagen, fesselt, führt Schmerzen zu oder ärgert einfach nur seinen Partner. Der “Bottom” lässt sich alles genüsslich gefallen.

Wer viel Spass an diesen sexuellen Spielereien und Rollenspielen hat sollte hier im Sex Lexika auch mal unter Domina oder SM nachsehen.

Besudelungs-Trieb

Der Trieb zur Beschmutzung von Gegenständen oder Körpern. Menschen mit diesen Neigungen finden ihre Lust-Erfüllung darin, zum Beispiel den Partner mit Kot, Urin, Sperma, Farbe, Tinte oder ähnlichen Mitteln zu beschmutzen. Man führt den Besudelungs-Trieb auf die “anale Phase” in der frühkindlichen Entwicklung zurück. In diesem Stadium empfindet das Kind ein freudiges Interesse daran, mit Fäkalien zu spielen. Unbewusst kann sich dieser Trieb bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wo er dann bis zur extremen Besudelung ausgelebt wird.

Butch

Dieser Begriff aus der Lesbenszene bezeichnet eine Frau, die in einer lesbischen Beziehung den männlichen Part übernimmt. Schon rein äusserlich kann man die Butch meistens erkennen: Sie trägt männlich geprägte Kleidung. Ihr Gegenpart, die Frau, die die weibliche Rolle übernimmt, nennt man Femme.

Busen-Sex

Busen-Sex, oft auch als „spanischer Verkehr“ bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschliesslich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.

Breath Control

Engl. Atemkontrolle: Bei dieser Sexpraktik, die im SM-Bereich praktiziert wird, schränkt der dominante Partner dem Unterworfenen durch leichtes (!) Würgen die Luftzufuhr ein. (Für Unerfahrene ist diese Praktik nicht empfehlenswert!)

Bona Dea

Es ist die römische Schutzpatronin der lesbischen Liebe. Ihr Kult zog auch viele männliche Transvestiten an . Der Begriff kommt übrigens aus dem lateinischen. Es ist die römische Schutzpatronin der lesbischen Liebe. Ihr Kult zog auch viele männliche Transvestiten an . Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie gute Göttin.

Blinde Raae

Reizstäbchen, die in den Penis eingesetzt werden, um beim Koitus der Frau größere Lust zu bereiten. Verbreitet in Borneo, Celebes und dem malaiischen Archipel.

Bilderschändung

Eine sublimierte, sadistisch überlagerte Form des Fetischismus. Die Bilderschänder behandeln ihre Liebesobjekte wie der Sadist den geliebten Menschen, indem er ihn zu zerstören sucht.

Berührungsfetischismus

So nennt man die Substituierung des Berührens für den sexuellen Akt. Der B. mag entweder mit seinen Händen oder mit anderen Körperteilen oder selbst mit den Genitalien Berührungen suchen, ist aber des eigentlichen Geschlechtsverkehrs unfähig.

Baubon

Ein künstlicher Penis aus Leder und Wachs, der im Altertum zur Selbstbefriedigung der Frau im lesbischen Sexualverkehr benützt wurde.

Kommentare

1 Kommentar zu “Lexikon B”

  1. Nilofar am 29. Juli 2010 17:26

    Kompliment für euer umfangreiches, vor allem aber sehr übersichtliches Sexlexikon! Ihr habt einige Begriffe abseits der gängigen Lexika kurz und pregnant erklärt, fein ;o)

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