Streckbank

Die „Streckbank“ ist ein Folterinstrument aus dem Mittelalter und auch unter der Bezeichnung „Folterbank“ bekannt.
In SM-Studios trifft man heute noch häufig auf solche Gerätschaften.

Bei dieser „Folter“ fesselte man den liegenden Deliquenten an Armen und Beinen an einen langen Tisch.
Meistens waren die Arme dabei in einer Schlinge gefesselt. Mit einem Handhebelrad zog man dann an diesem Ende des Tisches das eine Seil langsam an.
Am anderen Ende fesselte man die Beine an den Füßen am Tisch fest. Dieser Teil blieb jedoch unbewegt.
Bei einigen „Streckbänken“ konnten manchmal aber auch ganze Teile der Bank auseinander gekurbelt werden.
Auf diese Weise wurden die Gelenke gedehnt oder sogar die Knochen des Gepeinigten aus den Gelenken gelöst.
Um ein Geständnis vom Folteropfer zu erhalten, setzte man teilweise auch gleichzeitig Feuer oder andere Werkzeuge wie glühende Zangen oder Kohlen mit ein.

Vom Mittelalter bis zum beginnenden 19. Jahrhundert diente die „Streckbank“ in Europa zur peinlichen Befragung. Sie galt dabei als Mittel der Rechtsprechung zur „Wahrheitsfindung“.

Ein ähnliches Folter-Instrument wie die Streckbank ist die Streckleiter.

Mit dem Begriff „Folter“ meinte man in deutschsprachigen Gebieten allerdings meistens die „Folterbank“.

Kommentare

1 Kommentar zu “Streckbank”

  1. Diddi am 18. November 2009 22:27

    Ein Tip von einem Brummifahrer. Spanngurte als Streckbankersatz mal ausprobieren, die bekommt man in jedem Baumarkt. Prima Seite

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